Seit eigener Zeit versuche ich Sie zu belesen, meine Seele zu belesen, zu mir selbst zu finden um die Gedanken, die ich so nicht haben will, nur ansatzweise zu verstehen. Doch ist es für mich ein gar sinnloses Unterfangen, sinnlos aus dem einfachen Grund, weil ich mich Seelenlos fühle, eine gefühlte leere Hülle, nur mit der Daseinsberechtigung, ihren Zweck zu erfüllen.
Gäbe es da nicht die gelegentlichen Schübe, würde ich vermutlich nicht mal die Leere fühlen die mich umgibt, eine leere Hülle die versucht mein Inneres zusammenzuhalten. Also bin ich dankbar, dankbar den Schüben gegenüber, weil sie mich wenigstens etwas fühlen lassen, mich fühlen lassen, dass da etwas ist, auch wenn es nicht viel zu sein scheint, etwas muss da ja sein.
Warum alles so ist wie es ist, vermag ich nicht zu sagen, aber eines weiß ich, es ist ein beschissenes Gefühl.
Dann gibt es noch die andere Seite, eine Seite voller Musik im Herzen, die aber von keinem anderen als von mir selbst gehört wird. So sehr ich auch versuche diese Melodie nach außen dringen zu lassen; es gelingt mir einfach nicht und jeder neue Versuch lässt die Melodie schwächer werden bis sie nur noch sehr leise und geschwächt zu vernehmen ist.
Was mir aber immer bleibt, egal was auch noch kommen mag, das ist die Flucht zu meinen Gedanken und zu der leisen Melodie die in der leeren Hülle wiederhallt.
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