Wunden die auf der Seele berennen kann man von außen nicht erkennen.
Sie schweigt, keiner will es wissen, Ihre Seele schreit, Ihr Mund bleibt still.
Sie versucht den Schmerz zu ignorieren, fast zu tolerieren.
Versucht sich voll und ganz aufs Leben zu konzentrieren.
Vergräbt den Schmerz in Ihr Herz, lernt damit zu leben, lernt damit umzugehen.
Die Wunden der Seele sie bluten leise weiter, doch Sie spielt Ihre Rolle fröhlich lächelnd und heiter weiter.
Ihr quälendes lächeln erkennt Sie selbst nicht mehr.
Im Laufe der Zeit, ist es dann soweit.
Sie ist müde und leer, hat keine Kraft die Wunden zu schließen, die offenen Wunden haben Sie geschafft.
Zu reden hat Sie längst verlernt, hat sich von sich selbst soweit schon entfernt.
Sie erträgt es nicht mehr, die Last des Lebens wird Ihr zu schwer.
Sie will sich von allem Schmerz befreien, dann macht es klick; die Ruhe kehrt ein.
Auf einmal kann Sie alles klar und deutlich sehen, Sie ist bereit, den letzten Schritt zu gehen.
Das Lächeln, dass Sie zuvor noch quälte, es kehr zurück, Sie siehst im Tod Ihr wahres Glück.
Es herrscht unendlicher Frieden in Ihrem Herzen; keine Qual; keine Wunden; kein Schmerz.
Misslingt es Ihr, kehrt Sie ins Leben zurück, werden die Wunden und Schmerzen noch größer sein.
Dann wird es Ihr klar, es alleine zu schaffen; schlicht und ergreifend undenkbar.
Die Angst nach Hilfe zu fragen, Angst es jemandem zu sagen, es zieht Sie in ihren Bann, sitzt Ihr im Nacken.
Sie verbirgt es sicherlich; hinter einem Lächeln in Ihrem Gesicht.
In den Augen kann man es sehen; ohne Hilfe wird Sie den Weg noch einmal gehen.
Darum sollten Wir achten auf jedes Gesicht; vielleicht braucht jemand Hilfe; vielleicht braucht Er oder Sie ja Dich!
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