Einige Zeit ist seit der letzten Ballnacht ins Land gezogen, als die Königin der Nacht erneut zu einem berauschenden Fest der Sinne einlädt.
Der Ballsaal ist geschmückt, schwere Samtstoffe drapieren die Seiten des Saales. Alles steht bereit als die Gäste in Scharen den Raum betreten. Mit Rauschenden Gewändern und schwarzen Augenmasken ausstaffiert drängen sie heran, bewundern erneut die Magie die von diesen Festlichkeiten ausgeht.
Einige bekannte Augenpaare kreuzten meinen Weg. Die Kapelle läd mit schwungvoller Musik zum Tanz. Freundlich euphorisch gestimmt nicke ich den bekannten Augenpaaren zu, während ich den Saal nach Dir absuche.
Bahn mir einen weg zu dem Tisch an dem wir uns das erste Mal trafen. Fremde Personen belagern unsere Stühle, lautes Lachen schlägt mir entgegen. Versonnen schlendere ich weiter, an der Bar mach ich halt und genieße Deinen Lieblingscocktail, um einen Hauch von Dir zu schmecken.
Ringsherum vergnügte Paare die ihrer Lust die Hemmung nehmen. Einzelne vereinen sich zu paaren und paare zu Gruppen. Alles geschieht wie von selbst. Einladende Blicke treffen auf meine, doch ich suche nur nach Dir. Schwärmerisch erlebe ich die letzte Ballnacht in Gedanken erneut.
Sehnsüchtig begehe ich den Saal erneut um nach Dir zu suchen. Die Logen sind wieder bis auf den letzten Platz gefüllt. Menschen mit gierigen Blicken sehen zu dem Treiben hinab. Das leuchten ihrer Augen ist selbst von hier unten zu erkennen. Ob es die selben sind?
Noch während ich diesem Gedanken nachhänge, spüre ich einen leichten Druck an meiner Schulter. Langsam dreh ich mich um und es ist als ob die Sonne aufgeht. Du stehst vor mir. Dein lächeln gleicht einem strahlen und kleine Farbpigmente wie Sterne glitzern in deinen warmen braunen Augen.
Ich spüre wie deine schlanken Finger sich mit meinem verschränken und du mich hinter den schweren Samtstoff drängst. Versteckt und doch mittendrin küssen wir uns leidenschaftlich und wild. Deine Zunge leckt über meine Lippen. Ich vergrab meine Finger in deinen haaren streich dir uebers Gesicht deinen schlanken hals entlang. Blick dir in die Augen. Wie sehr hab ich dich vermisst. Ich küss dich erneut und press dich ganz eng an mich. Wie gut du dich anfühlst. Wir küssen uns wieder und wieder, hören die Musik im Hintergrund nicht mehr, nehmen von dem treiben nichts mehr wahr sind nur wir in unseren Sinnen.
Du zauberst eine Traube aus deiner Tasche, hältst sie mir über den Mund das ich mit meiner Zungenspitze daran spielen kann, dann nimmst du sie halb in den Mund und bietest du mir die andere Hälfte an. Ein leises knacken ertönt beim zerbeißen der Frucht. Der Saft rinnt an unsren Lippen hinab. Bevor wir unser Versteck gestärkt verlassen küssen wir uns wieder lecken den hinablaufenden Saft der Traube von unserer Haut, um die Festlichkeit zu genießen.
Die Kapelle spielt unser Lied. Wir tanzen, trinken süße Cocktails, genießen die Atmosphäre, es ist so schön mit dir zusammen zu sein, deinen Duft zu riechen wenn du ganz nah bei mir bist.
Ich nehm dich bei der Hand und zieh dich in die nächste Tür. berühr deine Lippen noch ehe die Tür ins Schloss gefallen ist. Press mich eng gegen dich, uns gegen die Tür, nur durch den dünnen Türspalt dringt noch Licht und das Spiel des Orchesters zu uns hindurch. Ich schiebe dich sanft an die Wand, dich immer weiter küssend, erkunde ich abermals deinen Körper, streiche über deinen festen Hintern, massiere deine Backen. Küss deinen Hals dein Dekolleté. Ich rutsche vor dir auf die Knie und umarm dich an den Hüften, lege meine Wange an deinen Bauch und fühle das auf und ab deines Atems.
Ich küss dich durch den Stoff deines Kleides hindurch an den Leisten und schiebe meine Hände langsam unter deinen Rock, deine Beine entlang. Du öffnest deine Beine leicht, gewährst mir Einlass. Meine Wange noch immer an deinen Bauch gelehnt, streichle ich die Konturen deines Slips nach. Ich schlupf mit meinem Kopf ebenfalls unter dein Gewand und schiebe mich langsam nach oben, bis ich den kühlen weichen Stoff deiner Unterwäsche an meinem Gesicht fühl. Greif um dich herum zu deinem Po knete meine Finger darin und beginne langsam dir dein Slip auszuziehen bis sie an deinen Knöcheln ist, dann befreie ich einen Fuß aus der Fessel drück deine Beine noch ein wenig weiter auseinander. Küsse den weg an deinen Beinen hinauf zu deiner Scham. Du bist feucht, meine Hand gleitet wie von allein über deine Schamlippen. Ich umfasse sie und beginne dich an deinen empfindsamsten Stellen zu lecken, suche mit der Zungenspitze nach deinem Kitzler, der sich unter einer Hautfalte emporreckt. Sauge genüsslich daran und lecke dann ganz über dich, schmecke deinen Saft. Drück mein Gesicht ganz nah an dich, will dich ganz spüren alles von dir in mich aufsaugen....
Dumpf dringt das Läuten der Turmuhr zu uns in unser Versteck. Es schlägt zwölf Mal zur Mitternacht.
Zart löst Du dich von mir, richtest hastig deine Kleidung zurecht. Küsst mich zum Abschied und verschwindest aus der Tür...
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